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Arbeitsweise

Fortschritt statt Stundenzettel

Bei uns kaufen Sie keine Arbeitszeit, sondern einen Schritt nach vorn: den Entwicklungslauf. Ein klar abgegrenzter, gemeinsam priorisierter Entwicklungsschritt — mit einem sichtbaren Ergebnis am Ende.

Das Prinzip

Was ein Entwicklungslauf ist

Ein Entwicklungslauf ist ein klar abgegrenzter, gemeinsam priorisierter Entwicklungsschritt. Er beginnt mit einem vereinbarten Fokus und endet mit einem sichtbaren Ergebnis, einer belastbaren Erkenntnis oder einer dokumentierten Entscheidung.

Was ein Lauf konkret enthält, kann ganz unterschiedlich aussehen: ein Workshop, die Analyse eines Engpasses, ein Konzept, eine Umsetzung in Software, eine Fehlersuche oder eine Einführung. Entscheidend ist nicht die Art der Tätigkeit — sondern dass am Ende etwas vorliegt, auf dem sich aufbauen lässt.

Wie ein Lauf abläuft

In einem gemeinsamen Termin schauen wir auf das Erreichte und legen fest, worauf sich der nächste Lauf konzentriert. Danach arbeiten wir den Fokus ab. Beim nächsten Termin steht das Ergebnis — und der Kreis beginnt von vorn:

Rückblick → Fokus festlegen → Bearbeitung → Ergebnis → nächster Rückblick

Der Termin ist nicht der Lauf selbst, sondern sein Anfang und sein Ende. Aus den Terminen entsteht ein gemeinsames Fortschrittsjournal — ohne minuten­genaue Tätigkeitsprotokolle, aber mit dem, was zählt: was wir besprochen haben und was dabei herausgekommen ist. Themen können Sie jederzeit einreichen; der vereinbarte Takt bestimmt, wann sie regulär priorisiert werden.


Inhalt & Grenzen

Was in jedem Lauf enthalten ist

  • Die Abstimmung, in der wir den Fokus festlegen — ein bis zwei Stunden, remote oder vor Ort bei kurzer Anfahrt
  • Die eigentliche Arbeit am vereinbarten Thema
  • Schlanke Dokumentation von Ergebnis, Entscheidungen und offenen Punkten
  • Erreichbarkeit und kleinere Hilfen zwischendurch
  • Support für Lösungen, die aus unserer Zusammenarbeit entstanden sind oder von uns betreut werden

Was nicht enthalten ist — und was bei Problemen gilt

Der allgemeine IT-Betrieb ist ein eigenes Handwerk: Arbeitsplatzrechner, Netzwerk, Drucker, Endgeräte oder Fremdsoftware gehören zu einem Dienstleister, der genau darauf spezialisiert ist.

Und wenn einmal etwas nicht funktioniert? Läuft eine Funktion, die wir geliefert haben, nicht wie vereinbart, korrigieren wir das — dafür wird kein Lauf verbraucht. Liegt die Ursache andernorts oder ist sie unklar, gilt: Erst helfen und stabilisieren, dann gemeinsam einordnen. Wir diskutieren nicht mitten in einer Störung über Zuständigkeiten.


Takte & Konditionen

Sie bestimmen die Geschwindigkeit

Wir arbeiten in festen Takten zusammen — von einem Lauf pro Monat bis zu zwei Läufen pro Woche. Je verbindlicher der Rhythmus, desto besser planbar und desto günstiger der einzelne Lauf. Alle Takte enthalten dieselbe Betreuung und dieselben Leistungen; der Unterschied ist ausschließlich, wie schnell Sie vorankommen.

Abgerechnet wird als Jahreskontingent in zwölf gleichen Monatsraten im Voraus: Sie zahlen jeden Monat denselben Betrag — keine Nachberechnung, keine Überraschung, keine Diskussion über Stundenzettel. Wer das Jahr im Voraus zahlt, erhält einen zusätzlichen Nachlass. Wird ein Lauf als ganzer Arbeitstag bei Ihnen vor Ort durchgeführt, berechnen wir dafür einen Präsenzaufschlag — ein regulärer Abstimmungstermin vor Ort ist dagegen immer im Lauf enthalten, genau wie die Erstberatung, die grundsätzlich kostenlos ist.

Die nächste Stufe zu wählen oder zu wechseln, ist dabei keine Vertragsakrobatik — und einzelne Läufe lassen sich unabhängig davon auch pro Projekt vereinbaren.

Und wenn ein Lauf ausfällt? Fällt er wegen uns aus — Urlaub oder Krankheit —, wählen Sie: Gutschrift oder Nachholung. Fällt er bei Ihnen aus, bleibt er im Jahreskontingent und ist bis zum Jahresende nachholbar. Verschieben wir gemeinsam, rutscht der Lauf einfach nach — nichts verfällt.


Hintergrund

Warum wir nicht mehr nach Stunden abrechnen

Die Stunde misst Anwesenheit — und das ist bei unserer Arbeit immer weniger der Punkt. Ein erheblicher Teil unserer Arbeit läuft heute nicht mehr durchgehend am Schreibtisch ab, sondern in KI-gestützten Abläufen, die wir aufsetzen, steuern und prüfen. Eine saubere Stundenerfassung wäre dafür nicht nur aufwendig, sondern irreführend.

Wir haben uns über Jahre erarbeitet, wie sich KI-Werkzeuge in echte Entwicklungsarbeit einbauen lassen: welche Aufgaben damit lösbar sind, wie ein Vorhaben zugeschnitten sein muss, damit es funktioniert — und wo der Einsatz nichts bringt. Diese Erfahrung ist der eigentliche Wert, den Sie einkaufen — nicht die Zeit ihrer Anwendung.

Der Entwicklungslauf dreht die Frage deshalb um: nicht „Wie viele Stunden waren das?" — sondern „Was ist dabei herausgekommen, und was ist der nächste sinnvolle Schritt?"

Ein Einstiegsvorhaben mit messbarem Nutzen lässt sich alternativ auch über unsere Nutzungsvergütung finanzieren — die Entwicklungsläufe selbst bleiben davon unberührt und werden immer regulär abgerechnet.


Sie möchten wissen, ob Entwicklungsläufe zu Ihrem Vorhaben passen?

Einstieg: Digital-Quick-Check Kontakt aufnehmen